Begleitend zur Einzeltherapie oder nach Absprache können Sie möglicherweise an einer körperorientierten Stressbewältigungsgruppe teilnehmen. In dieser werden Informationen zum autonomen
Nervensystem und seiner Regulierung erfahrungsbasiert angeleitet und vermittelt. Die Teilnehmenden sollen erkennen können, welcher Zweig des autonomen Nervensystems bei ihnen im Alltag gerade
aktiviert ist. Sie lernen, mittels TRE nach David Berceli, (Heil-)Summen, Dehnen und Lockern von Gelenken, Selbstberührung und anderen Körperübungen gezielt ihr Nervensystem dahingehend zu
beeinflussen, dass sie vom dorsalen Vagus über den Sympathikus in den ventralen Vagus wechseln können, in Anlehnung an die Polyvagaltheorie-Theorie nach Steven Porges.
Stressinduktion und -abbau gemeinsam in der Gruppe zu erleben, fördert das Vertrauen in ein positiv gesinntes und haltendes soziales Umfeld, baut Gefühle der Hilflosigkeit und des
Ausgeliefertseins ab, indem wir den eigenen Zustand gezielt zu beeinflussen lernen und fördert das Erleben von Kohärenz, was langfristig die Herzratenvariabilität (HRV) positiv beeinlusst. Die
Gruppe ist halboffen, d. h. dass Patienten, die sich in der Praxis in Behandlung befinden, nach den eigenen zeitlichen Möglichkeiten bzw. dem eigenen Interesse hieran teilnehmen können. Die
anschließende Auswertung des Erlebten im Rahmen eines ausführlicheren Blitzlichts bietet die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit anderen Menschen auszutauschen, welche ebenfalls
Schwierigkeiten mit der Stress- oder Energieregulation haben und hilft zur Normalisierung des eigenen Befindens.
Die Gruppe findet unregelmäßig in den geraden Kalenderwochen statt, wenn sich mindestens drei und maximal sieben Teilnehmer*innen gemeldet haben.
Geleitet wird die Gruppe von Margot Rose.
Sprechen Sie Ihre Therapeut*in darauf an, wenn Sie Interesse haben, teilzunehmen!
04107 Leipzig. Klingeln bei "Praxisgemeinschaft".
Eine Voranmeldung per E-Mail ist erforderlich.
Viele Menschen spüren erst dann einen starken Leidensdruck, wenn Erschöpfung, Überforderung oder innere Anspannung überhandnehmen. Häufig geschieht das, weil eigene Grenzen wiederholt überschritten oder Bedürfnisse lange übersehen wurden – oft ganz unbewusst. Doch woran merken wir eigentlich, dass wir uns selbst aus dem Blick verlieren? Wie können wir die leisen Signale unseres Körpers und unserer Gefühle deutlicher wahrnehmen? Und wie gelingt es, Grenzen klar zu setzen, ohne die Verbindung zu anderen zu verlieren?
In unserer systemischen Therapiegruppe möchten wir gemeinsam diesen Fragen nachgehen. Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, um sich selbst in Beziehung zu anderen besser zu verstehen, neue Perspektiven zu entdecken und eigene Muster behutsam zu erkunden. Dabei stehen Ressourcen, Selbstfürsorge und die individuelle Lebensrealität jedes Menschen im Mittelpunkt.
Ab Januar findet die Gruppe wöchentlich statt. Sie wird von zwei systemischen Therapeut*innen begleitet (Marieke Albrecht und Amos Ferdinand Ziegs). Zusammen schaffen wir einen respektvollen Rahmen, in dem Austausch, Reflexion und persönliche Entwicklung in der Gruppe möglich werden.
Wir freuen uns über alle Menschen, die neugierig sind, sich selbst und ihre Beziehungen neu kennenzulernen.
Genaue Adresse auf Anfrage.
Eine Voranmeldung per E-Mail ist erforderlich.